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| Videoprojektion und Klang |
Dienstag, 26. August 2014
Dienstag, 24. Juni 2014
Dienstag, 25. März 2014
Mittwoch, 26. Februar 2014
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Flussgeist, 2013
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| Klanginstallation |
Die Klanginstallation „Flussgeist“ konfrontiert den Besucher mit dem akustischen Ausdruck der Urgewalt des Wassers. Im Rahmen der Ausstellung "City of Dreams" im Hallenbad Wolfsburg, in der das Schwimmerbecken als Ausstellungsraum genutzt wird, wird das ehemals mit Wasser gefüllte Becken akustisch wieder geflutet. Der Rand des Schwimmerbeckens ist mit mehreren Lautsprechern ausgestattet, die mehrkanalig den tiefergelegten Bereich unter dem Sprungturm beschallen. Das akustische Material besteht aus Klangaufnahmen von Wasser in verschiedenen Fließgeschwindigkeiten und -arten. Das anfangs leise hörbare Tropfen des Wassers steigert sich in langsames Fließen bis zum akustischen Finale in einem tosenden Wasserfall. In diesem Moment der Steigerung ist der Zuhörer der Kraft des Elementes Wasser ausgeliefert, bis der Wasserfall akustisch zusammenbricht und den Zuhörer in die Stille entlässt. Durch den mehrkanaligen Aufbau der Installation ist der Besucher angeregt, das Becken akustisch zu erkunden. Mehrere Klangspuren werden auf die Lautsprecher verteilt. Dadurch kann der Besucher, abhängig von seiner Postion innerhalb des Schwimmbeckens, unterschiedliche akustische Veränderungsprozesse wahrnehmen. Mit diesem akustischen Eingriff in die Stille des trockenen Beckens findet auch ein Rückgriff auf vergangene Identitäten des Ortes statt. Ein Ort der in seiner Vergangenheit von Wasser gefüllt war, wird so wieder mit einer Darstellung des Elementes Wasser gefüllt. Somit entsteht eine paradoxe Situation, in der der Besucher mit dem akustischen Abbild eines Elementes konfrontiert wird, das sich tatsächlich nicht mehr an diesem Ort befindet.
Dienstag, 7. Mai 2013
Hierophanie, 2013
Kopfhörer auf Sockel, Marmorkies
Ein
stiller, in sich ruhender Raum, in dessen Mitte ein weißer Sockel
steht. Auf dem Sockel liegt ein Kopfhörer, um diesen zu erreichen
muss der Besucher ein Feld aus Marmorkies betreten. Der Besucher wagt
nun vorsichtige Schritte auf Marmor, um zum dem Sockel zu gelangen.
Die Sinne sind angespannt, erwarten ein gut wahrnehmbares Ereignis.
In dieser Erwartungshaltung besteht die Möglichkeit,
Sinneswahrnehmungen, die sonst zu nebensächlich wären um sie
deutlich wahrzunehmen, bewusst zu erfassen. Leise erklingt im
Kopfhörer hintergründig ein Grollen, ein verhalltes Stampfen auf
dem Marmorboden einer Kirche. Schritte von alltäglichen Handlungen
auf heiligem Boden, innerhalb einer Architektur die eine
Manifestation des Sakralen inmitten des Gewöhnlichen darstellt.
Leise Gesprächsfetzen verklingen langsam im Raum und lassen damit
Gespräche über alltägliches im sakralen Raum auflösen. Diese
zeitlich begrenzte Klangaufnahme wird mit den Klängen konfrontiert,
die wir permanent erzeugen – durch unsere Bewegung innerhalb
unserer Umgebung. Zwei Klangebenen werden somit gegenübergestellt:
Die einen konservierten Zeitabschnitt wiedergebende, komponierte
Ebene der Aufnahme und die Ebene der permanent in diesem Augenblick
erzeugten Umgebungsgeräusche durch die Bewegung des Besuchers im
Raum.
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